Es gibt doch Geld für Sportentwicklungspläne – irgendwann

Klärung der Anrechnungszeiten von eigenen Sportanlagen – DS 0154/5

Diesmal sind auch der Präsident des TC Blau-Weiss und der Vorsitzende des Bezirkssportbundes (BSB) gekommen, um zum bereits zweimal vertagten Antrag mitzudiskutieren. So ganz einfach ist es aber auch nicht, die perfekte Lösung zu finden. Derzeit ist es wohl so, dass die Nutzungszeiten während der Woche von 16 – 22 Uhr in die Vergabe nach Sportanlagennutzungsverordnung (SPAN) dem Verein angerechnet werden, die übrigen nicht. Dabei wird es nach der knappen Abstimmung am Ende wohl auch bleiben.
Übrigens weist der Präsident von Blau-Weiss darauf hin, dass Kitas oder Schulen aus der Gegend gerne auch die, teilweise seit den 1930-er Jahren, vereinseigenen Flächen an Vormittagen oder umsonst nutzen könnten. Sie mögen sich dazu an ihn wenden.

Welcher Bedarf besteht im Bezirk, um die Engpässe im Bereich der vorhandenen Sportanlagen zu minimieren? – DS 0271/5

Dieser, ebenfalls nicht ganz neue Antrag gehört zum im Land ohnehin derzeit diskutierten Thema „Sportentwicklungsplan“ und wird erneut vertagt.
Herr Kozlowski vom Landessportbund (LSB) stellt dazu die Broschüre „Sporträume in einer wachsenden Stadt“ mit den dringendsten Aufgaben vor.
Bei der Gelegenheit stellt er auch fest, dass zurzeit Gelder aus dem Vereinsinvestitionsprogramm nur von sehr wenigen Sportarten beantragt werden. Es dürften gerne mehr sein.

Sachstand Ruhemann-Sporthalle

Laut Stadträtin besteht der Termin „Ende Dezember“ zur Wiedernutzung weiterhin fest. (Wir hoffen.)

Mitteilungen und Fragen an die Verwaltung

  • Die Jury zur Vergabe des Förderpreises für Frauen- und Mädchensport 2017 hat inzwischen getagt. Es haben sich diesmal mehr Vereine als zuletzt beworben und es wird einen ersten und zwei zweite Preise geben. Wer das ist, bleibt bis zur Verleihung geheim.
    Beim nächsten Mal soll in der Vorbereitung darauf geachtet werden, dass keine Jurymitglieder benannt werden, bei denen Befangenheiten bestehen könnten.
  • Zum Sportentwicklungsplan hat es wohl eine Information von Herrn Fenske gegeben, allerdings nur an die Fraktionen. Laut eines Schreibens der Senatsverwaltung sind SIWANA-Mittel in Höhe von jeweils 100.000 Euro für alle Bezirke vorgesehen. Das hören wir doch gerne. Je drei bis vier Bezirke sollen pro Jahr bedacht werden. Wenngleich hier die Prioritäten bei den Bezirken mit hohem Zuzug liegen, möchte sich Stadträtin Schmitt-Schmelz intensiv für Charlottenburg-Wilmersdorf einsetzen.
  • Die Senatsverwaltung hat 53.300 per Zufall ermittelten Haushalten einen Fragebogen zur Erstellung einer Sportverhaltensstudie zugeschickt und bittet um Beantwortung. Das Ergebnis soll später in die Sportentwicklungspläne miteingehen.
  • Pro Bezirk soll eine halbe Stelle für den BSB vom Land finanziert werden.
  • Heike Schmitt-Schmelz berichtet, dass die Genehmigungen zum Sportanlagensanierungsprogramm gekommen sind. Im Bezirk werden drei der gemeldeten Maßnahmen zu 70% und eine Maßnahme zu 30% unterstützt. Die Stadträtin zeigt sich zufrieden.
  • Herr Kuntze stellt diesmal keine Frage.

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