Sportausschuss im März

1. Begrüßung und Feststellung der Tagesordnung

Die drei anwesenden Gäste werden ebenfalls freundlich begrüßt.
Die SPD beantragt, den Tagesordnungspunkt 9, also ihren Antrag, zu vertagen Ob sie sich vielleicht doch noch die Mühe machen möchte, eine Begründung dazuzuschreiben?
Eine Fraktion fehlt.

2. Annahme von Niederschriften

Sie liegen noch nicht vor.

3. Sachstand Schulsporthalle Eisenzahnstraße 46 – Otto-von-Guericke-Schule

Rohbau- und Fundamentarbeiten im Keller wurden wohl begonnen, wegen Frost unterbrochen und sollen demnächst fortgeführt werden. Wie es mit den Vergaben weitergeht, ist derzeit nicht ganz klar. Es kommt ein wenig Spannung zwischen Vorsitzendem und dem Sportamt auf. Anscheinend gab es ein Missverständnis bei der Übermittlung der Frage.

4. Sachstand Freizug der beiden Sporthallen

Hierfür ist laut Frau Schmitt-Schmelz nicht nur ihre Abteilung zuständig und sie bittet, dass solche Fragen mit etwas mehr Vorlauf gestellt werden, damit bei allen Beteiligten rechtzeitig nachgefragt werden kann.
Werner-Ruhemann-Halle: Die Begehung hat stattgefunden. Am 27.2. gab es Treffen zwischen der BIM und dem Sportamt, welches schnell und unkompliziert verlief. Das Sportamt hatte eine Erhöhung der angebotenen Summe für die notwendige Sanierung der Halle erbeten und rd. 440.000 Euro bekommen, was laut Einschätzung des technischen Dienstes auskömmlich ist.
Nun muss das übliche Verfahren (Ausschreibung usw.) beginnen.
Die Heizung war schon vor der Beschlagnahme als Notunterkunft marode und die Reparatur kann daher nicht der BIM angerechnet werden.

282.000 Euro wurden für die Halle Prinzregentenstraße, die nicht in bezirklicher Verantwortung steht, zugesagt.

Ein Ende der Baumaßnahmen ist „in der Stadt des BER“ nicht abschätzbar. Alle hoffen das Beste.

5. Sachstand Verkauf Tennisgelände an BSV 92

Es wird keine Verkäufe an Sportvereine mehr geben. Erbpacht kommt nur noch für bebaubare Flächen im Falle von Neubauten infrage, ansonsten sind nur langfristige Nutzungsverträge möglich.
Der BSV 92 ist damit nicht sehr glücklich, aber froh, dass es jetzt wenigstens eine eindeutige Entscheidung gibt.

6. Tempohomes Stadion Wilmersdorf

Die Aufstellung ist auf Platz 3 (Tenne und desolates Kunststoffrasenkleinfeld)  für die Dauer von drei Jahren plus Aufbau und Abbau geplant. Der entsprechende Vertrag zwischen Bezirk und BIM ist mit Ausnahme der Frage nach der Höhe der Verwaltungskostenpauschale für den Bezirk soweit unterschriftsreif. Die Stadträtin verhandelt noch um einen zweckgebundenen Zuschuss des Senats als Ersatz für die entfallende Sportfläche.
Die Tempohomes sind als Gemeinschaftsunterkunft (mit Küchen) vorgesehen.

7. Lärmbeeinträchtigung durch die Neubauten in der Forckenbeckstraße

Hier handelt es sich um ein altes Thema (von 2013). Es wurden Schallschutzgutachten vom Umweltamt eingefordert. Probleme könnte es, wenn überhaupt, eventuell im Norden des Geländes geben. Detailliertere Informationen werden noch bewertet und dann dem Umweltamt zur Verfügung gestellt.
Inzwischen wurde jedoch die Sportanlagenlärmschutzverordnung zu Gunsten des Sports vom Bundestag novelliert, . Herr Kuntze schlägt vor,  das Thema gelegentlich auf die Tagesordnung zu nehmen. Die Änderungen könnten schließlich auch Einfluss auf die Situation in der Forckenbeckstraße haben.

8. Vorstellung Sportanlagensanierungsprogramm IST und Ausblick

Es gab eine Begehung von ungedeckten Sportflächen durch Sportamt und Grünflächenamt. Die notwendigen Kosten werden derzeit ermittelt und in der Aprilsitzung vorgestellt.
Sollte es auch SIWANA-Mittel für den Sportbereich geben, wird es dem Ausschuss mitgeteilt werden.

9. Mädchen- und Frauensport auch in Charlottenburg-Nord fördern (DS 0085/5)

vertagt (siehe oben)

10. Querung zwischen den Fußballplätzen im Volkspark Wilmersdorf

Zwischen zwei Fußballplätzen gibt es wohl einen etwas zugewachsenen Weg zur ehemaligen Revierunterkunft, auf dem sich eine von Schulen eher selten genutzte Kugelstoßanlage und eine Weitsprunganlage befinden.

Die Bürgerinitiative Wilmersdorfer Mitte setzt sich gemeinsam mit dem 1. FC Wilmersdorf für den Umbau der Revierunterkunft und die Erneuerung des Weges ein, wie einer ihrer Vertreter im Detail erklärt. Der Weg soll auch Trimmdich-Geräte erhalten, wobei die Kugelstoßanlage anscheinend stört. Vorgeschlagen wird eine Verlegung des Kugelstoßrings auf die Weitsprunganlage. Geld für die Umgestaltung der Revierunterkunft zur späteren Nutzung durch ein sportlich-sozizales Projekt, und den Weg, einschließlich Ballfangzäune und einen Zaun um die Kugelstoßanlage, ist durch das Programm „Integration im Quartier“ bewilligt.

Was jetzt nicht ohne Weiteres geht, ist ein einfacher Abriss der vermeintlich überflüssigen Anlagen. Laut Sportförderungsgesetz §7 muss der Bezirk – sinnvollerweise-, wenn er öffentliche Sportanlagen aufgeben möchte, dies mit der Senatsbildungsverwaltung, dem Bezirkssportbund, dem Landessportbund, betroffenen Schulen und anderen absprechen. Eine Freigabe der Kugelstoßanlage wurde bislang noch nicht beantragt. Sollte es weitere konkrete Planungen geben, wird das Thema erneut im Ausschuss aufgerufen.

11. Wie geht es weiter mit dem ehemaligen Gelände der Poelchau Schule

Hierzu sollten bereits 2015 die Ausschüsse für Sport und für Stadtentwicklung gemeinsam tagen, was nie zustande kam.
Es gab einen Wettbewerb, der an dem Standort nur eine einfache Sporthalle vorsieht. Die Stadträtin wünschte sich hier mehr, alle anderen auch. Derzeit weiß niemand genau, was im Detail vorgesehen ist und es wird auf die Vorlage zur Kenntnisnahme zur Drucksache DS 0974/4 verwiesen.
Einen Antrag auf Aufhebungsverfahren für infolge des Siegerentwurfs entfallende Sportflächen müsste die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie stellen, da es sich um ehemalige Schulanlagen handelt.
Momentan werden die noch vorhandenenn Plätze auch von Vereinen der Umgebung genutzt.
So richtig viel haben wir leider nicht erfahren.

12. Mitteilungen der und Fragen an die Verwaltung
  • Der BSC 1892 wird 08.07. im Eisstadion Wilmersdorf ein Jubiläum feiern.
  • Heike Schmitt-Schmelz berichtet von Sportveranstaltungen, die sie zuletzt besucht hat und wir erfahren, dass sie sonntags meistens rudern geht.
  • Im letzten Ausschuss ist es durch ein Missverständnis zur Falschmeldung, dass 2017 keine FEIN-Mittel mehr beantragt werden könnten, gekommen. Herr Schönfeldt erklärt das Verfahren und ermutigt zur Antragstellung.
  • Herr Fenske ist vorausschauend und gibt Termine bekannt:
    01.12. Meisterehrung Bezirkssportbund im Festsaal
    11.12. Weihnachtsfeier des Bezirkssportbundes (einen Moment lang trauere ich meinem Verordnetendasein nach)
  • Herr Hintz möchte wissen, ob das Bezirksamt eine Liste aller existierenden Betriebssportgruppen hätte, da er sich gerne darum kümmern möchte. Komisch, letztlich hatte er den Eindruck vermittelt, das wäre ohnehin sein Fachgebiet. Da Betriebssportgruppen wie Sportvereine bei der Vergabe von Sportanlagen betrachtet werden, gibt es beim Sportamt keine Extra-Auflistung. Ein dortiger Werktätiger wird jedoch so nett sein und mit Herrn Hintz die Belegungslisten durchschauen.
13. Verschiedenes

Herr Fenske berichtet begeistert vom seinem gestrigen Besuch des Championsleaguespiels der BR Volleys und verkündet mit Stolz, dass diese unter die letzten 6 des Wettbewerbs gekommen sind.

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